Ein Bienenvolk kann ca. 20 bis 30 kg Honig im Jahr produzieren.
Die Honigbiene kann in ihrer Honigblase ca. 50 bis 60 mg Nektar aufnehmen. Das entspricht 0,00005 Liter. Hört sich nach wenig an, aber als Gewicht entspricht das etwa der Hälfte des Körpergewichtes der Arbeiterin.
Um ihren kleinen Honigmagen einmal mit Nektar zu füllen, muss eine Biene ungefähr 100 Blüten anfliegen.
Um ein Kilogramm Honig zu erzeugen, muss sie rechnerisch drei Liter Nektar eintragen. Dafür muss sie ungefähr sechs Millionen Kleeblüten, über sieben Millionen Rapsblüten oder zwei Millionen Robinienblüten anfliegen.
Ein guter Hinweis auf das Erreichen der Reife ist, wenn die Bienen die Honigzellen verdeckeln.
Bienen haben einen natürlichen Bautrieb, dem sie immer dann nachgehen, wenn sie
Raum brauchen für die Anlage von Brutflächen oder für die Unterbringung von Vorräten.
Im harten Honig sind die Glukose-Kristalle groß und miteinander verzahnt. Das kann man unterbinden, wenn man den Honig während der Phase der Kristallisation rührt.
Bienenwachskerzen sind edel und sorgen mit ihrem angenehmen Honigduft für ein entspanntes Raumklima.
Dieses Wachs ist ein zum Teil von den Wachsdrüsen der Bienen frisch erzeugtes und zum Teil vom bestehenden Wabenbau verwendetes Wachs, welches den reifen Honig vor der Luftfeuchtigkeit schützt und haltbar macht.
Prinzipiell darf jeder einen Bienenschwarm einfangen, wenn er ihn entdeckt hat. Dazu dürfen Imker auch fremde Grundstücke betreten –zumindest solange, wie sie dabei rücksichtsvoll handeln und keinen Schaden verursachen. Das sogenannte Schwarmrecht in den §§ 961-964 des BGB regelt die Rechte der Imker, wenn sie einen eigenen oder einen fremden Schwarm einfangen wollen.
Durch die Übergabe des Nektars von einer Biene zur nächsten, Trophallaxis genannt, und das wiederholte Umtragen von einer Zelle zur anderen wird dem Nektar Wasser entzogen und laufend Sekrete und Enzyme der Biene beigemengt. Dabei sinkt der Wassergehalt auf 20% oder weniger.